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Druckgrafik-Lexikon: B

Beutekunst ist keine Erscheinung der Neuzeit. Seit der Antike bedienten sich siegreiche Armeen und Plünderer an den Kunstschätzen umkämpfter Gebiete. Das größte Ausmaß erreichte der Kunstraub in Europa während des Zweiten Weltkriegs.

Bibliografie. Verzeichnis, das dem unmittelbaren Nachweis eines schriftstellerischen oder wissenschaftlichen Lebenswerk dient. Es gibt u. a. Personal- und Verlagsbibliografien. Für den Grafiksammler wichtig sind die B. der von einem Künstler illustrierten Bücher (Grosz-B., Kubin-B.). Das entsprechende Verzeichnis für das malerische bzw. grafische Werk eines bildenden Künstlers heißt Werkverzeichnis (CEuvrekatalog).

Bibliofile Bücher. Bücher, die sich sowohl durch ihre hervorragende künstlerische Gestaltung als auch in der Regel durch besonders wertvolle Materialien von anderen unterscheiden. Der Begriff hat nichts mit der Auflagenhöhe zu tun. Ein Buch mit einer Auflage von 20 Stück braucht noch lange kein bibliofiles Buch zu sein. Auch wird ein Buch nicht zwangsläufig dadurch bibliofil, daß ihm originale Grafik beigegebn wird. Der Begriff, eigentlich ein Widerspruch in sich, zielt auf das in jeder Hinsicht vollendete Buch, das gerade dadurch zum eigenständigen und sammelswerten Kunstwerk wird.

Bildpostkarten. Ansichts-, Kunstpostkarten etc gibt es seit etwa 1870. Ein unermeßliches Sammelgebiet. Neben sogenannten Freundschaftskarten (von Künstlern bemalte oder bezeichnete und der Post überantwortete Originale) gibt es viele von Künstlern speziell entworfene Bildpostkarten, z.Bsp. von Schiele, Kokoschka, Dali u.a.

Bildträger. =Druckstock, Druckform

Bleischnitt. Der Technik des Holzschnitts verwandt. Hochdruck von einem aus Blei geschnittenen Bildstock. Auch Wachsschnitte (sehr selten) wurden gefertigt.

Blinddruck. s. Gaufrage Prägedruck

Blockbücher.
  1.
Von Holzstöcken gedruckte Werke inBild und Text, bei denen Abbild. und Text jeweils einer Seite im ganzen Block geschnitten und gemeinsam gedruckt worden. Es sind etwa 30 Blockbücher in über 100 verschiedenen Auflagen bekannt. Sie gehören fast ausnahmslos dem 15. Jhd. an.
  2. In einer aus China stammenden Blockbuchform gebundene Bücher, die aus einseitig bedruckten Doppelblättern bestehen, welche am Vorderschnitt geschlossen sind, um die Schattierungen des Drucks auf der Rückseite zu verdecken. Aus jüngster Zeit: "Wer in Liebesfrüchten wehlet...". Hsg. von E. Haufe mit Holzstichen von Karl-Georg Hirsch. Weimar: Kiepenheuer 1973

Bücher mit Originalgrafik. Bücher mit eingebundenen oder eingelegten Originalgrafiken. Besonderes Sammelgebiet. Wer Grafiken aus den Büchern heraustrennt, begeht einen Frevel an einem ganzheitlich konzipierten Werk. Die Grafiken sind untrennbarer Bestandteil dieser Bücher.

Buchformat. Die Formatgröße richtet sich bei gehefteten Büchern nach der Höhe des Buches, bei gebundenen nach der Höhe des Einbanddeckels. Unter 10 und über 45 cm wird ausgemessen und in cm angegeben. Bei Querformat wird H. vor B angegeben.

Größe von 10    bis zu 18,5  cm H. = KI. 8° = Klein-Oktav
Größe von 18,5 bis zu 22,5  cm H. =       8° =  Oktav
Größe von 22,5 bis zu 25     cm H. = Gr. 8° = Groß-Oktav
Größe von 25    bis zu 35     cm H. =       4° = Quart
Größe von 35    bis zu 45     cm H. =       2° = Folio

Buchkunst. Buch gestaltung und -ausstattung mit künstlerischen Mitteln. Sie umfaßt alle Elemente des Buches: Type, Typographie, Papier, Einband, Illustration etc. Im weitesten Sinne auch Schutzumschlag oder Exlibris (Exlibries).
[Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Bücherei Leipzig  /  Buchmuseum der Sächsichen Landesbibliothek Dresden]

Buchumschlag. Schutzumschlag; werbende und schützende Hülle. Viele B. wurden und werden von bedeutenden Künstlern gestaltet.

Buntpapier. Mit Farben, Firnissen, Bronzen u.a. beshichtetes Papier - im Gegensatz zu farbigen Papieren. Älteste Beispiele aus dem 15. Jhd. Lit.: A. Haemmerle: Buntpapier, Herkommen, Geschichte, Techniken, Beziehungen zur Kunst. München 1961

Büttenrand. Charakteristischer, rauher und ungleichmäßiger Rand des Büttenpapiers

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