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Druckgrafik-Lexikon: E

E.A., e.A., e.a. épreuve d'artiste.  Obwohl die wörtliche Bedeutung des Begriffs auf Probedruck hinweist, handelt es sich nach internationaler Gepflogenheit um Drucke ausserhalb der Auflage, die in Frankreich auch mit H.C., h.c. oder hors commerce (=nicht für den Handel) bezeichnet werden, in England mit artist's proofs. E.A.-Abzüge sind meist auf edlerem Papier gedruckt worden und wurden bzw. werden oft auch als "Künstlerdrucke" bezeichnet, obwohl diese nicht immer vom Künstler/von der Künstlerin persönlich mit der Hand abgezogen worden sein müssen.

Einblattdruck/e. Die frühesten Werke des Bilddrucks, die zwischen 1400 und 1550 als Einzelblätter im Schwarzlinien-Hochdruck (unabhängig vom Buch- und Textdruck) hergestellt worden sind. Sie haben nur Schöndruck (Vorderseite) und keinen Widerdruck (Rückseite). Im weitesten Sinne werden auch alle nur aus einem Blatt bestehenden Druckerzeugnisse als E. bezeichnet. (Flugblätter, Gedichtfahnen etc.)
LIT.: M. Geisberg: Der deutsche Einblattholzschnitt in der 1. Hälfte des 16. Jhd., München 1923 - 1930

Einschaltbild. Bildtafel innerhalb eines Buches. E. aus älteren Büchern werden leider oft meist getrennt vom Buch angeboten.

Engraving. engl. Bezeichnung für Druckgrafik (spez.: Kupferstich und Stahlstich)

Epidermis. Gelegentliche Bezeichnung für die empfindliche Oberflächenstruktur (Haut) einer Grafik.

Estampe. l'Estampe Originale, franz. Bez. für originale Druckgrafik.

Etat. franz. Zustand; vgl. Zustandsdruck

Exemplar. Bez. des einzelnen Stücks einer Auflage, auch Druck oder Abzug.

Exlibris. [Aus Büchern] Bucheignerzeichen. Besitzzeichen im Buch in Form eines grafisch oder typografisch gestalteten Zettels, der auf die Innenseite des vorderen Buchdeckels geklebt wird. Früheste E. sind vom Ende des 15. Jhd. bekannt. Große E.-sammlungen befinden sich in der Deutschen Staatsbibliothek zu Berlin und in der Deutschen Bücherei zu Leipzig.
  Weit verbreitet ist der Austausch von Bucheignerzeichen. Von der Internationalem Exlibris- Gesellschaft (FISAE) sind für die Techniken folgende Abk. festgelegt: 

C 1
C 2
C 3
C 4
C 5
C 6
= Stahlstich
= Kupferstich
= Radierung
= Kaltnadel
= Aquatinta
= Vernis mou
C 7
X 1
X 2
X 3
X 4
X 5
= Schabkunst
= Holzschnitt
= Holzstich
= Lineolschnitt
= Bleistift
= Zinkstich
X 6
L
S
P 1
P 2
P 3
= Plastschnitt
= Lithografie
= Siebdruck
= Strichätzung
= Autotypie
= Heliogravüre
P 4
P 5
P 6
P 7
P 8
 
= Fotogravüre
= Lichtdruck
= Fotolithografie
= Offset
= Fotografie
 
T/2
T/col
= Typographisches Exlibris in 2 Farben
= Typographisches Exlibris, handkoloriert

Lit.: W. v. Zur Westen: Exlibris. Bielefeld und Leipzig, 1905.   R. Baumgart: Deutsche Exlibris und andere Kleingrafik ... Münchem, 1922.  Exlibris in der DDR. Katalog einer Ausstellung der Pirckheimer-Gesellschaft zur Internationalen Buchkunstausstellung Leipzig 1971; Exlibris-Almanache 1976, 1978, ... .

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