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Druckgrafik-Lexikon: P

Pagina. Bezeichnung für die Seitenzahl in Büchern und Zeitschriften

Papier / Papiere. Künstler wählen die geeignetsten Papiere für ihre Drucke. Verbreitet sin Werkdruckpapiere, Kupferdruckkarton, Bütten, Ingres, Japan, Suriname u.a. auch auf Arches, Rives und Velin. Vorzugsdrucke werden oft nur auf sehr kostbarem Papier abgezogen. Die Wahl des Papiers ist für den Druck insofern entscheidend, denn er "steht" auf jedem Papier anders. Altes Papier erkennt man an den jeweiligen Wasserzeichen (seiner Zeit), und bei Papieren bis 1795, am "Drahtnetz", es wird sichtbar, wenn mann das Papier gegen das Licht hält.
Lit.: F Hoyer: Einfü,hrung in die Papierkunde. Lpz. 1941

Papierformate. Ergaben sich früher aus den Maßen des Schöpfrahmens. Heute sind Papierformate weitgend standardisiert (DIN) nach den Reihen A (841 mm : 1189 mm, Flächeninhalt 1m²), B (1000 mm zu 1414 mm), C (917 mm : 1297 mm) und D (771 mm : 1090 mm). Durch fortgesetztes Halbieren der Grundformate ergeben sich die Teilformate. Die Bezeichnung A 4 besagt demzufolge, dass das Grundformat A 0 viermal halbiert worden ist und der (Viertel-) Bogen mithin 210 mm zu 297 mm misst.

Papierschablonendruck. Abdruck von mit Druckfarbe eingewalzten Papier- oder Kartonschablonen.

Passepartout

Passer. Markierungen beim Druck von mehrfarbiger Grafik, damit die einzelnen Farbplatten genau aufeinanderdrucken und keine Randungenauigkeiten auftreten. Passerzeichen können Löcher (Radierung), Nadelpünktchen oder Kreuze (Lithographie, Offset, Siebdruck) sein.

Patina. (ital. = Edelrost, evtl. auch nach franz. Arzt und Numismatiker: Patin) Dünne Schicht auf Metalloberflächen durch chemische Einwirkung entstanden.

p.f. / P.F. . Abkürzung für Neujahrsgrafik, z.B. p.f. '99 = pour feliciter (frz.) = um zu beglückwünschen.

Plakat. (engl. Poster) Druckerzeugnis politischer, künstlerischer oder kommerzieller Werbung, eigentlich für den Anschlag bestimmt. Beliebtes Sammelgebiet, da fast alle bedeutenden Künstler Plakate entworfen haben. Beachtung verdienen originalgrafische Plakate (meist Lithografien und Holzschnitte), die von Künstlern für ihre Ausstellungen gedruckt wurden.

Plattenton. Mitdrucken der nicht ganz farbfreien Plattenoberfläche bei Tiefdruckverfahren. Ergibt sich also beim Abziehen von einer nicht ganz blank polierten Platte (Gegensatz: Klardruck). Er gilt manchmal bei einigen Künstlern als Zeichen technisch unzulänglicher Behandlung. Seit Ende des 19. Jhd. auch bewusst als künstlerisches Mittel eingesetzt (Munch, Nolde).

Pochior. Handkolorierung von Drucken mit Hilfe von Zinkschablonen (für jede Farbe eine Schablone) nacheiner Vorlage des Künstlers. Wurde manufakturartig betrieben.

Poster. (engl. Begriff, s. Plakat) Kam im Zhg. mit der Popart auf.

Poupee, a la. Mehrfarbiger Druck (Radierung) von einer einzigen Platte.

Prägedruck. Auch Reliefprägedruck. Ein in der Regel ohne Druckfarbe auf der Handpresse ausgeführter Druck von tief gravierten oder geätzten Gegenständen (auch Naturmaterial), durch welche ein reliefartiges Druckbild entsteht. vgl. Gaufrage/Blindprägung

Provenienz. Herkunft (Besitzverhältnis) eines künstlerischen Werkes.

Punktiermanier. Die bildliche Darstellung ergibt sich nicht aus Linien oder Flächen, sondern aus Punkten, nämlich aus ihrer unterschiedlichen Stärke und Dichte (im Tiefdruck zusätzlich von Bedeutung - Tiefe und Breite der Eingrabung). Die Punktmanier ist heute selten oder wird in kombinierter Form gebraucht. Punktmanier im Tiefdruck heisst Punzenstich.

Punzendruck. Auch Punzenstich. Tiefdrucktechnik. Eine Platte wird punziert, indem mit Stahlstift oder -stempel die Formen in die Platte geschlagen werden. Die Umrisslinien werden meist gestochen. Alte, heute seltene Technik, die sich aus dem Schrotblatt entwickelt hat.

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