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Restauration

Falls das Blatt, das eben in die Sammlung aufgenommen wurde, durch Knitter oder Risse beschädigt oder durch Lichteinwirkungen vergilbt ist, muß man entscheiden, ob es in dem Zustand belassen oder restauriert werden soll. Viele Schäden sind zu beheben. Leichte Knitter am Blattrand kann man mit einem mäßig warmen Bügeleisen Vorsicht! und etwas Feuchtigkeit mit einem Löschpapier selbst entfernen. Besser ist aber das Befeuchten (mit destilliertem Wasser) und anschließende trocknende Pressen des Blattes. Das Befeuchten geschieht mit einem einfachen Zerstäuber, durch den das Blatt gleichmäßig besprüht wird. Das durchfeuchtete, nicht patschnasse!) Papier (auch über Dampf möglich) wird zwischen zwei Pappen oder Fließpapier (Löschpapier) (PH-Wert neutral) gelegt und z. B. mit Büchern oder Gewichten gleichmäß gepreßt. (Vorsicht beim Einlegen - nasses Papier reißt leicht!) Nach einigen Stunden müssen die Trockenpapen bzw. -papiere gewechselt werden.

Staub ist mit einem weichen Haarpinsel oder mit sehr weichem Speckgummi zu beseitigen (jedoch nicht bei Kupferdrucken!). Das Entfernen von Flecken ist schon schwieriger. Fettflecke können z. B. mit etwas Terpentin oder Waschbenzin entfernt werden, das mit einem weißen Löschpapier vorsichtig aufgetupft wird, mit Wasser ist auf dieselbe Weise "nachzubehandeln" und mit ebenfalls weißen Löschpapier zu trocknen. Rost- und Tintenflecke können mit einer lauwarmen Lösung von Oxals&auuml;ure (Sauerkleesalz) getilgt werden, wobei ein Teil der Säure auf sieben Teile Wasser kommt. Indessen empfiehlt sich bei all diesen Behandlungen größte Vorsicht. Es ist viel besser sich (zumal bei Beschädigungen durch Flecke, starke Vergilbung oder Verschmutzung) an einen Restaurator oder Sachverständigen zu wenden. Bei jedem größeren Museum oder Kupferstichkabinett kann nachgefragt werden. Der Fachmann weiß Rat und kann helfen. Restauratoren haben nicht nur reiche Erfahrungen und umfangreiches Fachwissen, sie verfügen auch über die technischen Voraussetzungen, um Schäden beseitigen zu können. Ein arg verschmutztes und vergilbstes Blatt sieht nach einer Behandlung (durch den Profi) im Wasserbad so frisch aus, als wäre es gerade aus der Presse gekommen.

Aber sein weiteres Schicksal behüte es vor erneuter Verschmutzung! Eine weitere grundlegende Reinigung kann die Papiersubstanz und den Druck angreifen. Stockfleckige Blätter gehören grundsätzlich zum Restaurator. Sie dürfen keinesfalls mit anderen Blättern aufbewahrt werden: Der Stockpilz ist übertragbar!

© 2006 Frank Murovec - promuro.de   Ranking-Hits

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