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Die Signatur

Werke zeitgenössischer Künstler sind im allgemeinen mit Bleistift (oft unter Hinzufügung des Entstehungsjahres) signiert. In der Regel befindet sich die Signatur unten rechts im nichtbedruckten Bereich des Blattes, während sich links die Nummer des betreffenden Abzuges / und die Höhe der Auflage befindet. Am unteren Platten- oder Bildrand steht bei vielen Künstlern in Handschrift der Titel der Arbeit. Signaturen auf dem Druckstock in das Bildmotiv selbst eingearbeitet sind dagegen heute seltener. Dabei werden Abzüge aber durchaus nach dem Druck zusätzlich noch handschriftlich signiert. Die Signatur bestätigt in der Regel die Echtheit des Werkes. Es gibt auch Gefälligkeitssignaturen auf Reproduktionen - diese besitzen den Wert eines Autogramms und nicht mehr.

Was originale Grafik angeht, so sollte der Sammler kein Signatur-Fetischist sein. Es gibt hervorragende originale Drucke, die, aus welchen Gründen auch immer, unsigniert geblieben sind, die der Sammler nicht verstoßen sollte. Kriterien sind vielmehr Originalität und Schönheit des Druckes. Die handschriftliche Signatur ist noch nicht so lange üblich. Vor 1900 wird man sie selten finden, am frühesten auf Dedikationsexemblaren, also auf Blättern, die von Künstlern einmal als Geschenk dargebracht worden waren. Vordem wurde die Signatur auf dem Stein oder in der Platte angebracht (Monogramm bei Dürer; Initialien bei Daumier).
 Seit dem 16. Jhd. gravierte man auch ganze Namenszüge in die Platte. (Rembrandt)
Besonders auf alten Stichen findet man mehrere Namen: den des Künstlers (links unten), des Reproduktionsstechers (rechts unten) und des Verlegers oder Druckers.
  Auf alten graphischen Blättern stehen verschiedene Angaben. Sie verweisen auf den Künstler, der die Arbeiten entworfen hat, den Drucker etc. : ÜBERSICHT
Die Bezeichnung cum privilegio deutet auf behördliche Genehmigung und auf den rechtlichen Schutz vor Nachdruck, desgleichen A. P. D. R. = Avec Privilege du Roi = mit königlichem Privileg- ähnlich unserem © [copyright]. Die Angabe des Verlegernamens (zuweilen mit Wohnort) wird Adresse genannt.

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